Berufskraftfahrer - Qualifizierung bei BAW
Der EU-Berufskraftfahrer kommt!
Weiterbildung und Qualifikation werden jetzt Pflicht für jeden Bus - und LKW-Fahrer:
- Profis brauchen 35 Stunden Weiterbildung
- Berufseinsteiger brauchen eine Grundqualifikation
Bis 2013 muss jeder Bus-Fahrer und bis 2014 jeder LKW – Fahrer einen Nachweis erbringen, dass er eine Schulung in dem Bereich Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) absolviert hat. Wenn dieses nicht geschieht kann es zu empfindlichen Bußen kommen. Die Qualifikation muss alle fünf Jahre erneuert werden.
Diese Schulung wird allen Berufskraftfahrern auferlegt, die mehr als acht Personen oder Kraftfahrzeuge mit über 3,5 Tonnen bewegen. Die Schulung unterreichtet in den Bereichen Sicherheit sowie Recht und Wirtschaftlichkeit. Das Ziel ist es, eine höhere Sicherheit im Straßenverkehr zu erreichen, zudem sollen die Fahrer ihre Kraftfahrzeuge wirtschaftlicher benutzen. Die Schulung soll 35 Zeitstunden von 60 Minuten einnehmen und ist in fünf Module untergliedert. Die BAW bietet alle Fünf Module an. Die Ausbildungsstätte, die Trainer der BAW haben Erfahrung in dem Thema Berufskraftfahren.
Da bis 2014 JEDER LKW – Fahrer (Busfahrer bis 2013) einen entsprechenden Nachweis benötigt, ist diese Ausbildung im Interesse der Speditionen und Fahrer. Hier nehmen Sie mit der BAW Kontakt auf
Die Module der Berufskraftfahrer-Qualifizierung
Im ersten Modul wird das Eco-Training mit Fahrtraining absolviert. Durch den Fahrstiel soll an Treibstoff und Verschleiß gespart werden. Techniken werden trainiert, um wirtschaftlicher zu fahren. Das zweite Modul unterteilt sich in Markt und Image Training für Busfahrer und die (Sozial) Vorschriften für den Güterverkehr. Busfahrer sollen sich so verhalten, dass sie das Image ihres Betriebs unterstützen. Für LKW Kraftfahrer werden die Straßenverkehrsregeln getestet sowie die Lenk- und Ruhezeiten ein Thema sind. Im dritten Modul wird die Fahrsicherheit behandelt. Neue Techniken wollen auch richtig eingesetzt werden. Kritische Fahrsituationen werden nachgestellt, damit die Berufskraftfahrer die modernen Bremssysteme testen können. In dem vierten Modul geht es um Sozialvorschriften, Risiken und Notfälle. Busfahrer sollen unter anderem Arbeitsunfälle vermeiden. Erste Hilfe schütz sie und die Fahrgäste vor Spätfolgen. Für LKW Fahrer sind Alkohol, Medikamente und Drogen ein Thema, das behandelt wird. Auch die Einschleusung von illegalen Einwanderern wird erläutert. Und abschließend befasst sich das fünfte und letzte Modul mit der Fahrgastsicherheit für Busfahrer und die Sicherheit der Ladung für LKW Fahrer.




